Zeitungsartikel zur Kurzfilmpremiere PDF Drucken E-Mail
News - Presse
Donnerstag, 15. April 2010 um 16:41

Ein Hauch von Hollywood - Viel Beifall für Kurfilm-Premiere beim Bogen im Neheimer Kunstwerk
Von Marcel Haase | WR-print, 16.03.2010

ARNSBERG.

Wer behauptet, eine professionelle Filmproduktion hier in Arnsberg wäre nicht möglich, der irrt. Das Gegenteil bewiesen heimische Filmproduzenten. Thilo David Heins, Stefan Krause und Rene Sommer stellten mit ihren Kurzfilmen ein Projekt auf die Beine, das in dieser Form hier in der Region einzigartig ist. Dementsprechend viel Arbeit und Zeit steckte in diesem Projekt, das am Samstag im Kunstwerk am Kaiserhaus präsentiert wurde. "Von der Idee bis hin zur Präsentation hat es etwa ein Jahr gedauert", gibt der Regisseur Stefan Krause bekannt. "Thilo Heins, mit dem ich schon zuvor in dem Film 'Zug in die Freiheit' erfolgreich zusammen gearbeitet habe, kam mit dem Script auf mich zu und ich war sofort dabei", so Stefan Krause weiter. Das Script stammt von Frauke Gimpel, die stolz war, ihre Vorlage filmisch verwirklicht zu sehen.

Mit Hilfe des professionellen technischen Equipments begann im September der Dreh. Neben schon erfahrenen Schauspielern wurden die noch freien Stellen mit einem gezielten Castingaufruf gesucht. Ob Laien oder Profis, eines war beim Dreh aber besonders gefragt: Geduld. Teilweise wurden für nur eine Minute vier Stunden gebraucht, damit die Szene "im Kasten" war. Am Ende waren es vier Monate Dreharbeiten für einen achtminütigen Film.

Heraus kam zum Einen der Film "Dicere Argentum Est", was soviel heißt wie "Reden ist Silber". Darin geht es um die Übermittlung einer Todesnachricht, die durch dramatische Musik zusätzlich untermalt wurde. "Der gesellschaftliche Aspekt bei der ganzen Sache war uns besonders wichtig", so Regisseur Stefan Krause und Produzent Thilo Heins. Und das Ergebnis kam nicht nur beim Publikum gut an, auch die Schauspieler waren begeistert. "Es war mal etwas anderes, vor der Kamera zu stehen, aber es hat einen riesen Spaß gemacht", meint der Hauptdarsteller Andreas Köstens, der auch in zahlreichen Rollen auf der Freilichtbühne Herdringen mitspielt.

Besonders hervorzuheben ist für die Filmemacher das große Potenzial der Stadt. "Dafür, dass dies ein Low-Budget-Projektwar, kann man das Potenzial der Stadt nur loben. Das Krankenhaus oder das St.-Ursula-Gymnasium als Drehorte sind keine Selbstverständlichkeit", lobt Stefan Krause. Eine gute Zusammenarbeit als Basis für ein durchweg erfolgreiches Projekt. Also, es geht auch in Arnsberg.

 

Viele kleine Sternchen für die Arnsberger Kurzfilm-Premiere - Projekt von Thilo Heins und Stefan Krause erntet Lob im Kaiserhaus
Von Christian Sieland | WP-print, 16.03.2010

NEHEIM.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Filmentwickler Thilo Heins und Stefan Krause. Sie luden zur Premiere ihres jüngsten Projektes ein. Ein Kurzfilm mit dem Titel "Dicere Argentum est". Unsere Zeitung unterzieht die Premiere einer besonderen Kritik und verteilt Sterne in den Kategorien "Film", "Präsentation" und "Extras". Die Kategorie "Film" erreicht überzeugend 5 von 5 Sternen. Der Kurzfilm begann mit einem hohen Spannungsverlauf, in dem man nicht genau wusste, was dem Hauptdarsteller widerfahren ist. Ein Mann fuhr verzweifelt durch einen Ort und blockierte zudem das Handygespräch seiner Frau. Erst zuletzt wurde dem Zuschauer offenbart, warum der Mann so gehandelt hat. "Ich habe den Film so noch nicht gesehen und wusste

nicht, wie genau der Film endet. Ich war begeistert!" Winjas Versin, ein Zuschauer und Statist im Kurzfilm, war sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis auf der Leinwand. Und wie war die Präsentation? Empfangen wurden die Premieren- Zuschauer mit einem Aperitif, gekrönt mit einem hausgemachten Buffet. Man hat sich viel Mühe gegeben, den Saal mit Filmrollen und edlem Tischschmuck zu dekorieren. Der Saal war gut gefüllt. Circa 100 Leute fanden den Weg zur Vorstellung und der große Beifall lässt darauf schließen, dass "Präsentation" volle 5 Sterne verdient hätte. Einzig die ungünstig ausgeschilderte Location brachte viele Besucher dazu, im Kaiserhaus herumzuirren und nach den Räumlichkeiten zu suchen. Erst mit vielem Fragen fanden nicht ortskundige Gäste den Raum im "Kunst-Werk".

 

News-Feed (News)